On-Demand-Dateien
Metadaten sind sofort da, Inhalte werden beim ersten Öffnen gestreamt und zwischengespeichert. „Immer offline"-Pinning für ausgewählte Ordner. Verhalten, Mountpfad und Cache-Grenzen lassen sich in der Dokumentation konfigurieren.
Nextcloud, native in Ihrem Linux-Desktop.
Ein virtuelles Dateisystem für Nextcloud: On-Demand-Dateien statt Gigabyte-Mirror, tief in GNOME und Nautilus integriert, headless — kein Tray, kein Browser-Tab. Geschrieben in Rust, veröffentlicht unter Apache-2.0.
~/Wusel.Dateien sind standardmäßig „online-only" und werden erst beim Öffnen aus der Nextcloud gestreamt. Kein voller lokaler Klon, keine Gigabyte-Kopien für Dateien, die Sie ohnehin nicht brauchen.
Distributions- und desktop-neutral im Kern: Weil Wusel auf FUSE aufsetzt, läuft das Dateisystem auf jeder gängigen Linux-Distribution und unter jedem Desktop. Pakete gibt es für Fedora, openSUSE Tumbleweed, Debian und Ubuntu — signiert, für x86_64 und aarch64, mit Aktualisierungen über Ihre eigene Paketverwaltung. Die Desktop-Integration ist GNOME-first, weil wir intern Fedora mit GNOME einsetzen; KDE-Unterstützung ist auf der Roadmap, und für Cinnamon, XFCE, LXDE & Co. freuen wir uns über Hilfe beim Testen und Bauen.
Metadaten sind sofort da, Inhalte werden beim ersten Öffnen gestreamt und zwischengespeichert. „Immer offline"-Pinning für ausgewählte Ordner. Verhalten, Mountpfad und Cache-Grenzen lassen sich in der Dokumentation konfigurieren.
Mehrere Instanzen parallel verwalten — praktisch etwa für Freelancer, die mit mehreren Kundinnen und Kunden arbeiten, die jeweils ihre eigene Nextcloud betreiben.
Eigener Sidebar-Eintrag in Nautilus, Status-Embleme direkt auf der Datei, Kontextmenü zum Pinnen und Freigeben von Speicher — dort, wo Sie ohnehin arbeiten.
Nextcloud-Dateien tauchen direkt in der GNOME-Shell-Aktivitätenübersicht auf und öffnen sich aus ~/Wusel — kein separater Browser-Tab, keine zweite Suche.
Ein echtes Mount auf einer Maschine ohne Desktop — Plattenplatz kostet nur, was tatsächlich geöffnet wird. Ein Konto, das größer ist als die Serverplatte, ist damit schlicht kein Problem. Per Samba weiterreichen, ein Backup darüberlaufen lassen, Berichte dort ablegen, wo Kolleginnen sie sehen.
Lesen, Hochladen und Auflisten laufen parallel — eine große Übertragung blockiert kein unbeteiligtes ls, und das Speichern einer Datei kehrt zurück, sobald die Änderung lokal sicher ist, während der Upload dahinter weiterläuft.
Kein Tray, kein Browser: Wusel läuft als Systemd-User-Service, meldet sich per Desktop-Benachrichtigung, wenn etwas passiert, und speichert Zugangsdaten im OS-Keyring.
Die Pakete liegen in einem signierten Repository für Fedora, openSUSE Tumbleweed, Debian und Ubuntu — einmal einbinden, und jede weitere Version kommt mit Ihren übrigen Systemaktualisierungen.
Repository einbinden, dann installieren:
sudo dnf config-manager addrepo --from-repofile=\
https://download.opensuse.org/repositories/\
home:/cdhermann:/wusel/Fedora_44/home:cdhermann:wusel.repo
sudo dnf install wusel
Vollständige Anleitung →
Repository einbinden, dann installieren:
sudo zypper addrepo \
https://download.opensuse.org/repositories/\
home:/cdhermann:/wusel/openSUSE_Tumbleweed/home:cdhermann:wusel.repo
sudo zypper install wusel
Vollständige Anleitung →
Debian 13 und Ubuntu 26.04, signiert und über apt aktuell gehalten. Repository-Zeile und Signaturschlüssel sind drei Befehle — sie stehen auf der Installationsseite:
sudo apt install wusel
Vollständige Anleitung →
Arch baut aus dem PKGBUILD im Repository. Für jede andere Distribution liegt jedem Release zusätzlich je eine RPM- und .deb-Datei bei, und das Bauen aus dem Quellcode braucht nichts außer Rust. Kein Paket für Ihre Distribution dabei? Wir helfen gerne — und nehmen genauso gerne Hilfe an.
Der offizielle Nextcloud-Client unterstützt auf Linux keine virtuellen Dateien — dort gibt es nur den vollen lokalen Sync. Wer stattdessen die WebDAV-URL direkt einbindet, erlebt sie schnell als schmerzhaft langsam. Wir wollten weder das eine noch das andere. Wusel ist unsere Antwort: cache-first, native ins File-Manager-Vokabular integriert, quelloffen.